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Strompreis 2026: Prognose, Trends und was Haushalte erwarten müssen

Unsere Energie-Analysten erklären, wohin sich der Strompreis 2026 entwickelt — und wann der beste Wechsel­zeitpunkt ist.

Dr. Katharina Vogel· Chef-Analystin Energie­märkte 08. Mai 2026 2 Min. Lesezeit

Nach den volatilen Jahren 2022–2024 stabilisiert sich der deutsche Strommarkt 2026 sichtbar — doch regionale Unterschiede und Netzentgelte sorgen weiterhin für deutliche Preisspreizungen.

Großhandelspreise: Tendenz fallend

Der EPEX-Spotpreis liegt im ersten Halbjahr 2026 im Schnitt bei 7,8 ct/kWh — rund 18 % unter Vorjahr. Grund: starker Zubau an Wind- und Solarkapazität.

Netzentgelte: Regional stark gestiegen

Insbesondere in Norddeutschland steigen Netzentgelte 2026 um durchschnittlich 14 %. Eine bundesweite Vereinheitlichung ist politisch in Diskussion.

Steuern und Abgaben

Die EEG-Umlage bleibt abgeschafft. Stromsteuer und Konzessionsabgabe machen weiterhin rund 25 % des Endpreises aus.

Der beste Wechselzeitpunkt

Unsere Analyse zeigt: Wer im 2. Quartal 2026 wechselt, sichert sich die günstigsten 12-Monats-Festpreise. Anbieter geben gefallene Großhandelspreise jetzt zeitversetzt weiter.

Ausblick auf 2027

Mit weiterem Ausbau der Erneuerbaren erwarten wir 2027 Strompreise um 28–32 ct/kWh für Neukunden — ein historisch niedriges Niveau seit 2021.

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