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Stromfresser im Haushalt: Die 10 größten Energie­schlucker 2026

Welche Geräte heimlich am meisten Strom verbrauchen — und wie Sie ohne Verzicht bis zu 280 € pro Jahr sparen.

Franziska Lehmann· Energie-Beraterin 12. Mai 2026 2 Min. Lesezeit

Der durchschnittliche Haushalt in Deutschland zahlt 2026 rund 1.480 € für Strom — und ein erheblicher Teil davon entfällt auf Geräte, die im Hintergrund laufen. Wir zeigen die 10 größten Stromfresser und wie viel Sie konkret sparen können.

1. Alte Kühl- und Gefriergeräte

Kühlgeräte älter als 10 Jahre verbrauchen oft das Dreifache moderner A-Klasse-Modelle. Ein Austausch amortisiert sich in 4–6 Jahren.

Ersparnis: bis zu 120 € pro Jahr.

2. Standby-Geräte im Wohnzimmer

TV, Receiver, Konsole und Soundbar ziehen zusammen oft 40–80 Watt im Standby. Eine abschaltbare Steckdosenleiste löst das Problem.

Ersparnis: 60–95 € pro Jahr.

3. Konventionelle Wäschetrockner

Kondens­trockner ohne Wärmepumpe verbrauchen pro Trocknung 3–4 kWh. Wärmepumpentrockner kommen mit unter 1,5 kWh aus.

4. Elektrische Warmwasser­bereitung

Boiler und Durchlauferhitzer gehören zu den teuersten Posten. Sparduschköpfe und Perlatoren reduzieren den Verbrauch um bis zu 40 %.

5. Halogen- und Glühlampen

Wer noch nicht auf LED umgestellt hat, verschenkt jährlich 60–110 €. Moderne LED-Leuchtmittel halten 25.000 Stunden.

6. Geschirrspüler im Intensiv­programm

Eco-Programme dauern länger, sparen aber 25–30 % Strom und Wasser. Vorspülen mit warmem Wasser ist überflüssig.

7. Gaming-PCs und Mining-Hardware

Ein High-End-PC unter Volllast zieht 400–600 Watt. Energiesparmodi im Betriebssystem aktivieren.

8. Router und Netzwerk-Geräte

Permanent laufende Router, Repeater und NAS-Server verbrauchen bis zu 250 kWh im Jahr. Nachtabschaltung bei Bedarf nutzen.

9. Mobile Klimageräte

Monoblock-Geräte sind im Verbrauch besonders ineffizient. Splitgeräte mit Inverter-Technik sparen 40–50 %.

10. Backofen statt Mikrowelle

Für kleine Portionen ist die Mikrowelle bis zu 70 % effizienter. Backofen-Vorheizen ist meist überflüssig.

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