Der durchschnittliche Haushalt in Deutschland zahlt 2026 rund 1.480 € für Strom — und ein erheblicher Teil davon entfällt auf Geräte, die im Hintergrund laufen. Wir zeigen die 10 größten Stromfresser und wie viel Sie konkret sparen können.
1. Alte Kühl- und Gefriergeräte
Kühlgeräte älter als 10 Jahre verbrauchen oft das Dreifache moderner A-Klasse-Modelle. Ein Austausch amortisiert sich in 4–6 Jahren.
Ersparnis: bis zu 120 € pro Jahr.
2. Standby-Geräte im Wohnzimmer
TV, Receiver, Konsole und Soundbar ziehen zusammen oft 40–80 Watt im Standby. Eine abschaltbare Steckdosenleiste löst das Problem.
Ersparnis: 60–95 € pro Jahr.
3. Konventionelle Wäschetrockner
Kondenstrockner ohne Wärmepumpe verbrauchen pro Trocknung 3–4 kWh. Wärmepumpentrockner kommen mit unter 1,5 kWh aus.
4. Elektrische Warmwasserbereitung
Boiler und Durchlauferhitzer gehören zu den teuersten Posten. Sparduschköpfe und Perlatoren reduzieren den Verbrauch um bis zu 40 %.
5. Halogen- und Glühlampen
Wer noch nicht auf LED umgestellt hat, verschenkt jährlich 60–110 €. Moderne LED-Leuchtmittel halten 25.000 Stunden.
6. Geschirrspüler im Intensivprogramm
Eco-Programme dauern länger, sparen aber 25–30 % Strom und Wasser. Vorspülen mit warmem Wasser ist überflüssig.
7. Gaming-PCs und Mining-Hardware
Ein High-End-PC unter Volllast zieht 400–600 Watt. Energiesparmodi im Betriebssystem aktivieren.
8. Router und Netzwerk-Geräte
Permanent laufende Router, Repeater und NAS-Server verbrauchen bis zu 250 kWh im Jahr. Nachtabschaltung bei Bedarf nutzen.
9. Mobile Klimageräte
Monoblock-Geräte sind im Verbrauch besonders ineffizient. Splitgeräte mit Inverter-Technik sparen 40–50 %.
10. Backofen statt Mikrowelle
Für kleine Portionen ist die Mikrowelle bis zu 70 % effizienter. Backofen-Vorheizen ist meist überflüssig.
